Nur wenig unterscheidet sich die soziale und wirtschaftliche Lage der Bachelor-Studenten von den Magister- oder Diplom-Studierenden. Allerdings haben angehende Bachelor einen höheren Zeitaufwand. Demnach fühlen sie sich zeitlich stärker belastet.
Trotz des höheren Zeitaufwands geht jeder zweite Bachelor-Student einem Nebenjob nach. Mit Blick auf die Einnahmen spielt das Bafög bei den Studierenden jedoch eine größere Rolle. Zu diesem Ergebnis kam der Sonderbericht „Studierende im Bachelor-Studium 2009“, der vom BMBF und dem DSW angefertigt wurde. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, erklärte mit Blick auf den Bericht, dass die Ergebnisse zeigen, dass sich Bund und Länder bei der Bologna-Reform auf dem richtigen Weg befinden.
Der Sonderbericht wird auch bei der Bologna-Konferenz eine wichtige Rolle spielen. Anlässlich der Konferenz treffen sich Anfang Mai Vertreter der Studierendenschaft, der Hochschulen und der Wirtschaft. Auch Arbeitnehmer werden an der Konferenz teilnehmen. Bei dem Bericht fanden Daten aus der 19. Sozialerhebung Aufmerksamkeit. Die repräsentative Umfrage wurde im Sommer 2009 durchgeführt.
An Universitäten bringen Bachelor-Studierende für Nebenjob und Studium ein Zeitfenster von 42,8 Stunden auf. An Fachhochschulen ist der Zeitaufwand mit 43,6 Stunden ein wenig höher.
15. Juli 2011
Die Mehrzahl der Studenten an Fernuniversitäten bewertet die technische Unterstützung von Lernprozessen und E-Learning-Formate als sinnvoll. Demnach werden sie von der großen Mehrheit der Studierenden auch gewünscht. Ein hoher Bedarf an Webinaren herrscht vor allem in der Gruppe der Technological Frontrunner. In diesem Bereich sind Webinare von 93 Prozent der Teilnehmer gewünscht. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 19 Prozent.
Ein Anstieg lässt sich auch beim Wunsch nach Online-Tests, Webbasierten Trainings, virtuellen Meetings und E-Portfolios erkennen. Zu diesem Ergebnis kam die IUBH im Rahmen der Trendstudie Fernstudium. Sehr begehrt sind in der Gruppe der Technological Frontrunner auch Document-Sharing-Tools und Projektmanagement-Software-Lösung. Letztere werden von 80 Prozent der Teilnehmer gewünscht. Damit ist ihre Bedeutung im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent gestiegen.
Der Studie zufolge sucht die Mehrzahl der Umfrageteilnehmer in Foren nach geeigneten Fernstudium-Angeboten. Die E-Mail-Beratung ist bei den Interessenten eines Fernstudiums zudem populärer als die Beratung via Telefon. Die E-Mail liegt als Kommunikationsform auch während des Fernstudiums an erster Stelle.
15. Juni 2011
Fachwissen und Qualifikationen, die bei Bewerbungen angegeben werden, stehen für Personalverantwortliche oft im Fokus. Doch ein Großteil der Finance- und HR-Manager nimmt die Angaben, die von Bewerbern in Lebensläufen gemacht werden, nicht als bare Münze. Personalverantwortliche sind vor allem bei Sprach- und Softwarekenntnissen, sowie bei den Gründen, die für den Jobwechsel angegeben werden, skeptisch.
Zu diesem Ergebnis kam die Studie Workplace Survey. Für die Studie hat der Personaldienstleister Robert Half insgesamt mehr als 2400 Personal- und Finanzverantwortliche in 13 Ländern befragt. Personalverantwortliche sind der Studie zufolge auch dann auf der Hut, wenn es um die Managementfähigkeiten von Bewerbern geht.
So gehen insgesamt 39 Prozent der Personalverantwortlichen davon aus, dass die Bewerber in ihrem alten Job deutlich weniger Verantwortung tragen mussten als sie angeben. Höher ist der Anteil mit 40 Prozent im Nachbarland Österreich. Misstrauisch sind die Personalverantwortlichen aber auch dann, wenn Bewerber im Detail über die Aufgaben der früheren Stelle sprechen. Der wahre Wechselgrund sollte von Seiten der Bewerber jedoch nicht verschleiert werden.
1. Juni 2011